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Ich dachte mir, für die ganz ganz ganz Lieben unter euch, die mich öfter besuchen,
richte ich hier eine Seite ein, auf der ihr besonders schnell das neueste Gedicht lesen könnt. Ich habe mich entschlossen,
wegen der besseren Übersicht, auch hier immer nur ein Gedicht anzubieten, welches ich dann immer gegen ein neues ersetze.
Das Datum aktualisiere ich stets, so seht ihr, wann es das letzte update gab.
Also, regelmäßig vorbeischauen und ihr verpasst auch nix ;)

Bitte beachtet auch die Neuigkeit in der Rubrik "Gemeinschaftswerke". Dort stelle ich ein Buch vor, an welchem
ich, gemeinsam mit 9 anderen Autoren beteiligt bin. Lesespass ist dort garantiert. :)
12.11.2008
Das Gedicht ist zwar nicht "taufrisch", doch es passt gut in die Jahreszeit. Neben vielen Farben "lockt" der Herbst mit Kälte,
Wind und viel Nässe. Doch lest diese Zusammenfassung in Reimform.
Herbstimpressionen
Mit kaltem Atem schreckt der Herbst die Zecken.
Du nahst mit Macht und färbst in Zerbst die Hecken,
auch Wald und Flur. Ob deine Farbe hält
bis mich durch dich ein graues Haar befällt?
Dein Wind zerzaust im Nieselwetter Blüten,
lässt allerorts die Eichenblätter wüten.
Selbst Felder gleichen nassen, trüben Sümpfen.
Die Fäulnis nagt an Futterrübenstümpfen.
Ich schlingere auf Pfaden, weiter sinnend,
(seh Spinnen manchen Faden weiter spinnend):
Noch bergen eure leichten Weben Leichen.
Wann wird aus euch das Spinnenleben weichen?
Noch fängt im Teich ein letzter Reiher Fisch.
Ach, würden ihm allein die Eier frisch!
Wie letzten Herbst erwarten viele Knochen
jetzt Schlaf von mir, sie knarrten viele Wochen.
Die Nacht war feucht und ebenso der Morgen.
Oh Herbst, mir macht im Bett schon Moder Sorgen.
Wie könnte ich mich nachts aufs Töpfchen trauen,
wenn mir am Po vereiste Tröpfchen tauen?
© 2008 by Dr. Steffen Heinig
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